Einige können sich noch erinnern, dass ich lange Jahre der Webmaster der damaligen ABBUC Webseite war. Ich schätze das ist schon mind. 15 Jahre her (wo ist die Zeit geblieben?). Damals zuerst unter PHP-Nuke auf atari-portal.net und später zurück auf abbuc.de, zeigten sich die ersten Probleme mit PHP. Während jener Zeit musste ich die Webseite wegen Sicherheitsproblemen 2x neu aufsetzen. Als allein für die Technik Verantwortlicher musste ich eben auch aus dem Urlaub aus Frankreich täglich auf die Webseite schauen. Sowas war nicht nur teuer, sondern schlauchte gewaltig. Von Erholung keine Spur. Nach etwa 6 Jahren gab ich ab und es kam der Wechsel zu Sven und Oliver mit neuer CMS Software (Joomla?), die später ebenfalls mit PHP Problemen zu kämpfen hatten. Irgendwann war auch das System nicht mehr pflegbar.
Und dann kam Carsten (cas)... ;-) ...und entwickelte einen völlig anderen Ansatz der die Inhalte sozusagen nicht live präsentiert, sondern durch eine Zwischenschicht alles aufbereitet und alles als "nicht aktive" html-Inhalte in den Browser des Betrachters schickt. Ich denke Carsten hat das ausreichend beschrieben.
Ich habe auch heute noch mehrere Webseiten. Aber nur die Webseiten die auf reinem html-code (in meinem Fall ohne User-/Eingabefunktionen) basieren, sind 100%ig sicher. Ähnlich der ABBUC-Webseite.
Gerade heute hat mein Provider meine letzte auf Wordpress basierte Webseite "atari-portal.de" als infiziert gemeldet, obwohl ich Updates immer sofort noch am Tag der Veröffentlichung installiere und diverse Schutzmechanismen verwende. Zum Glück warden die Cracks noch nicht scharf geschaltet. Ich habe dennoch umgehend alles vom Netz genommen. Sehr schade. Hatte sie doch viele schöne Artikel für "PimpUp my Atari" und viele Tipps usw. Ich werde sie vielleicht an anderer URL als reine html-Webseite wieder auferstehen lassen. PHP im öffentlichen Raum ist aus meiner Sicht tot.
Auch wenn sich einige an der Technik der ABBUC Webseite stören wie z.b. dass Inhalte nicht sofort sichtbar sind oder formatieren nur manuell mit Steuercodes und nicht WYSIWYG funktioniert, man Inhalte gebündelt als Markup Dateien liefern muss ... usw.
Carsten hat m.E. den richtigen Ansatz. Chapeau! und Danke, dass Du diesen Job machst.